Der Podcast für ein bedürfnisorientiertes und entspanntes Familienleben
00:00:00: Es sind sieben Fähigkeiten, die du brauchst wenn du wirklich ein entspanntes Familienleben haben willst.
00:00:07: Diese sieben fähigkeiten stelle ich dir jetzt mal vor und du kannst einfach schauen hast du das schon oder gibt es da etwas wo du dir selber noch was arbeiten kannst damit dein Leben mit deinen Kindern entspannter gelassener und zufriedener wird?
00:00:22: Und ihr auch weniger Streit- und wiederkerne Konflikte habt?
00:00:26: denn wahrscheinlich willst du so wie alle Eltern nicht in die Schimpfen amahnen oder laut werden und möchte es einfach viel mehr Verbindungen, Leichtigkeit im Alltag stattdessen.
00:00:39: Es geht bei den Fähigkeiten nicht um irgendwelche Tricks oder Tipps sondern es geht wirklich darum etwas was zu meinem Leben einbindet und was nachhaltige Veränderung führt.
00:00:54: Und das sind natürlich die Dinge die ich auch im Laufe meines Lebens mehr arbeitet habe.
00:01:00: Denn ich bin genau wie du, reingestrollbart ins Familienleben, hab nicht von Anfang an all diese Fähigkeiten wirklich besessen.
00:01:08: Ich bin selbst Mama für Kinder und Elterncoach, Kommunikationstrainerin und Theaterpädagogen.
00:01:15: Und hab eben genau an diesen Fähigkeiten gemerkt, genau das sind die Knackpunkte.
00:01:21: wenn wir sie wirklich im Laufer der Zeit unterarbeiten wird das Leben Nicht nur sie mit Kindern entspannter.
00:01:30: Jetzt gehen wir mal Stück für Stück in die Fähigkeiten rein, ich sage dir auch warum die so wichtig sind und auch was hilft das du dir anreignest!
00:01:44: Kommen wir zum Ersten.
00:01:45: Das ist etwas, was uns immer wieder quer schießt nicht nur im Leben mit unseren Kindern und das sind unsere Glaubenssätze.
00:01:53: Wir können stärkende Glauben-Setzer haben also welche die uns helfen in bestimmten Situationen Und wir können blockierende Glaubenssitzer haben Die uns ja die angst uns auslösen dir dazu führen dass man bestimmte Dinge nicht trauen aber auch die dazu führen dass wir eine Situation negativer wahrnehmen als sie ist und dass wir einer anderen Person etwas unterstellen oder auch eine Absicht in der anderen Person erkennen, glauben zu erkennen die sie gar nicht hat.
00:02:28: Glaubenssätze laufen noch häufig unbewusst im Hintergrund.
00:02:31: Die meisten haben wir schon von unseren Eltern übernommen oder etwa später auch in der Schulzeit, frühen Erwachsenen-Zeit am Morgen aber die allermeisten tatsächlich bereits in der frühe Kindheit durch das Verhalten und die Worte deiner Eltern und sie beeinflussen wie du das Verhältnis bewertest, wie schnell du dich provoziert fühlst wie viel Druck du auch empfindest und wie du anschließend reagierst.
00:02:58: Die Glaubenssätze zu übernehmen war damals ganz wichtig als Kind, denn als Kind konnten wir das Verhalten unserer Eltern nicht infrage stellen.
00:03:06: Das war für uns überlebenswichtig.
00:03:08: Deswegen haben wir diese Glauben-Sätze die uns heute wenn wir anders mit unseren Kindern leben wollen als vielleicht vor dreißig Jahren gelegen worden ist, dann haben wir sie immer noch.
00:03:19: Und deswegen ist es so wichtig sich hier anzuschauen.
00:03:23: Ja, es kann auch sein selbst ja nur vom Bewusstsein gar nicht so.
00:03:28: Es wird laufen diese Gedanken vielleicht mit wie.
00:03:31: ein Kind muss auf seine Eltern hören.
00:03:34: Es muss doch langsam wissen, wie man sich benimmt.
00:03:37: wenn ich jetzt nachgebe dann ist mir auf der Nase herum.
00:03:40: andere bekommen das doch auch hin.
00:03:42: Ich muss das alleine hinkriegen.
00:03:44: was sollen die Leute denken?
00:03:46: Ich darf keine schwäche Zeit!
00:03:48: Ich muss alles im Griff haben Ich muss perfekt sein, ja.
00:03:55: Ganz oft erkennen wir Glaubenssätze daran dass ein Soll oder einen Muss in diesen Gedanken drin steckt.
00:04:03: Das ist so eine Art Identifikationshilfe für Glauben-Sitze.
00:04:08: Ja und wenn du jetzt zum Beispiel die Situation hast dein Kind räumt nicht auf auch wenn du es gebetener hast Und dich macht das total wütend, weil für dich hat es die Bedeutung.
00:04:23: Mein Kind respektiert mich nicht!
00:04:25: Es wird es nie lernen.
00:04:26: ich werde nicht ernst genommen.
00:04:28: immer bleibt alles an mir hängen und das erzählt dir etwas über dein kind ja über das verhalten deines kindes was eventuell gar nichts zu tun hat oder sehr wahrscheinlich gar nichts mit dem was sein kind wirklich hat.
00:04:44: du gibst der situation eine bedeutung die über diese Situation hinausgeht.
00:04:50: Und du kannst dich dazu fragen, kennst du diesen Satz vielleicht aus deiner eigenen Kindheit?
00:04:56: Also diese Glaubenssätze, die du an sagtest und das ist der Gedanke wirklich far oder hilfreich was kann einfach wie könnte zu des Falten deines Kindes noch deuten?
00:05:07: Was jetzt wichtig ist es hilft nicht einfach jetzt so eine positive Affirmation rüberzusetzen ja sowieso ein Flass darüber zu kleben Denn der Glaubenssatz ist dann weiter noch da und je gestresster wir sind, schießt er trotzdem immer wieder raus.
00:05:24: Es ist wichtig dass wir so wahrnehmen überprüfen und eine neue Sichtweise entwickeln.
00:05:29: das ist ein Prozess Und da könnten dann im Laufe des Prozesses können dann eben ja so neue Gedanken kommen wie mein Kind hat gerade Schwierigkeiten umzuschalten von einer Tätigkeit auf die andere.
00:05:45: oder sein Verhalten richtet sich nicht gegen mich, er macht gerade etwas für sich oder ich kann klar bleiben ohne einen Machtkampf daraus zu machen.
00:05:58: Und so kann man dann Stück für Stück auch Glaubenssätze transformieren.
00:06:06: da findest du übrigens aber ein ausführlichen Artikel von mir dazu Ich werde den mal hier drunter verlinken und da kannst du wenn du mehr einsteigen willst.
00:06:15: Zweitens, also die zweite Fähigkeit, die wir unbedingt brauchen ist eine gute Selbstversorge.
00:06:22: Also die Fähigkeiten zur Selbstbesorgung sind eine Grundlage für entspanntes Elternsein vor allem für entspanntes Müttersein.
00:06:31: Der Müttern haben ganz große Probleme mit Selbstversorgung und natürlich ist es gerade wenn das Kind kleines nicht immer einfach Aber gleichzeitig ist es absoluter essentiell.
00:06:44: und Selbstversorgung bedeutet nicht, sich mal an die Badewanne zu legen oder mal einen freien Nachmittag zu haben.
00:06:51: Sondern es beginnt bei den grundlegenden Bedürfnissen, dass du regelmäßig und ausreichend gut bist und trinkst dich also wirklich gut versorgst.
00:07:02: Dass du auf dein Schlaf achtest Auf deine Pausen auf genügend Bewegungen, die dir gut tut möglichst täglich eine Zeit ohne Anforderungen hast, dass du auch gut mit deinen eigenen Gefühlen umgehst.
00:07:18: Sie nicht ignorierst auch das in Selbstversorgung.
00:07:21: Dass du nicht über deine eigenen Grenzen hinaus gehst.
00:07:25: und das ist genau die Schwierigkeit vieler Mütter.
00:07:27: Sie kümmern sich zuerst um alle anderen und merken die Überlastung erst wenn sie schon kurz vorm Ausrasten stehen.
00:07:35: ja weil dieses Sich um alle kümmern ist so stark sozialisiert worden, in Müttern oder in Frauen.
00:07:45: Dass es sich auch eine Zeit lang gut anfühlt bis es zum Kind rumkommt.
00:07:50: also wir können beides.
00:07:52: wichtig ist so dass wir lernen.
00:07:55: wir können Beides.
00:07:56: Wir können uns um andere gut kümmern und uns um uns selbst.
00:08:01: Es ist kein Ausschluss Und Selbstsorge bedeutet einfach das du das ganz natürlichen Tag einfügst.
00:08:11: Auch durch meine Dinge soll ich so ganz kleine Pausen und dich selbst an die Stelle setzt, die es hat.
00:08:20: Nämlich du bist die Person, die dir selbst am nächsten ist.
00:08:24: Und das ist keine Egoismus Sondern dass es eben gute Selbstversorgung Denn wenn dein Akku bereits morgens entleert ist weil du dich nicht gut um dich kümmerst Kannst du dich auch nicht wirklich gut um andere kümmern.
00:08:39: dann wirst du einfach schnell gestresst sein, gereizt sein.
00:08:44: Du wirst Dinge überinterpretieren und Selbstversorge ist eben keine Belohnung dafür dass du alles erledigt hast sondern es ist immer wieder notwendig auch wenn noch Aufgaben warten denn Selbstversorgung macht das überhaupt erst möglich da das Familienleben zu leben was ihr vielleicht gerne erleben möchtest.
00:09:09: drittens Ja, und das gehört ganz nah mit an die Selbstversorgung.
00:09:14: Organisiere dir Unterstützung in der Entlastung.
00:09:16: Und das hört sich jetzt natürlich leichter an als es ist, denn wir leben in einer sehr individualisierten Gesellschaft.
00:09:24: Was da wirklich ganz wichtig ist, dass du einfach auch für dich entscheidest deinen Familienalltag musst du nicht allein tragen und organisieren Und Unterstützung kann auch unterschiedlich aussehen.
00:09:37: Natürlich einmal, besonders wenn Kinder klein sind geht es ganz oft um praktische Hilfe.
00:09:43: Das kann natürlich sein durch Freundeverwandte Durch Geschwisterdurch auch bezahlte Menschen Also die Babysitter Haushaltshilfen Wenn du es dir leisten kannst.
00:09:57: Aber wichtig ist auch Emotionalunterstützung Dass du einfach immer weißt, an wen kannst du dich wenden?
00:10:03: Wenn einfach alles so viel ist.
00:10:06: Unterstützung und Lastung kann auch sein, dass zu einer Beratung gehst.
00:10:11: Dass du in Gruppen gehst, in denen du dich austauschen kannst.
00:10:16: Wichtig ist, dass du dich nicht alleine fühlst.
00:10:18: Denn das ist etwas was für unser Nervensystem im Alarmzustand versetzt.
00:10:23: Ganz wichtig ist natürlich auch eine gerechte Aufgabenverteilung der Partnerschaft da wirklich sich zusammensetzen zu schauen, hey wer übernimmt das und wer über nimmt dass.
00:10:35: Und du guckst, bist du mit dem Part den Du übernimmst?
00:10:40: Ist das für dich fein oder ist es so viel denn auch da?
00:10:44: wir haben natürlich so Dinge die ja konditioniert sind ja dir deswegen wir manchmal automatisch übernehmen und Das auch zu unterfragen ist ganz wichtig.
00:10:58: genau Manches geht auch durch Organisation, zum Beispiel abholen von Kindern.
00:11:04: Vielleicht kannst du da eine Elterngruppe organisieren und Fahrdienste teilen.
00:11:11: Auch mit Freunden wenn ihr euch trefft gemeinsam kochen das ist etwas was ich auch immer liebe dass man dann wenn man sich trifft zusammen abends kocht und dann ist das schon was ganz anderes.
00:11:23: ja das ist was sehr soziales genau Diese Fähigkeit, sich auch Unterstützung und Entlastung zu suchen.
00:11:37: Das ist wirklich etwas, das wir auflernen müssen.
00:11:39: Weil wir so sozialisiert sind... Man muss es alleine schaffen!
00:11:43: Und wahrscheinlich hast du das ja auch schon ganz oft vielleicht von deiner Schwiegermutter oder deiner Mutter oder sonst wem gehört?
00:11:50: Ja ich habe das früher auch alleine hingekriegt.
00:11:52: Ja das muss man noch schaffen.
00:11:53: Du hast doch nur ein zwei oder drei Kinder, ich hatte zwei, drei, vier, fünf Kinder.
00:12:00: Lass Sie das nicht einreden!
00:12:03: Erstens waren früher die Bedingungen ganz andere und zweitens nur weil jemand etwas alleine gemacht hat, ist es nicht dass das damals wirklich entspannt und leicht war für diese Person.
00:12:18: Und du kannst dann natürlich auch wenn du also einmal wichtig kannst Das ist dein Weg und das ist auch völlig in Ordnung, dass du ihn so gehen willst gegangen bist.
00:12:32: Ich möchte es anders
00:12:34: machen.".
00:12:35: Du kannst aber auch fragen wie war das denn für dich damals als du alles alleine gemacht hast?
00:12:41: Gingst dir damit immer gut?
00:12:44: Und also einfach fragen oder einfach nur wie war's dann für Dich damals?
00:12:48: tatsächlich wenn man anfängt zuzuhören Er fährt so ganz oft, dass es ihm doch nicht immer so leicht war wie ich sich im Rückblick auf der anderen hört.
00:13:00: Genau dann.
00:13:00: die vierte Pfähigkeit ist natürlich die Kommunikation!
00:13:06: Wir haben das auch selten zu Hause gelernt ja?
00:13:10: Wie wirklich gute Kommunikations funktioniert?
00:13:13: Ja sowas einfaches wie.
00:13:15: Ich möchte etwas von meinem Kind und wir äußere ich das erstens Aber die Wahrscheinlichkeit steigt, dass das Kind auch bereit ist, das zu tun.
00:13:29: Ohne dass ich es manipuliere und zweitens, dass sich das nicht mit Drohungen oder Mahnungen oder anderen, ja so, wie sagts mal alten Kommunikationsweisen mache.
00:13:46: Das ist etwas, was wir lernen können.
00:13:48: Gute Kommunikation ist eine ganz, ganz wichtige Fähigkeit.
00:13:53: Wir kommunizieren immer, aber das wie wir kommuniziert macht ganz viel davon aus, wie die Stimmung in der Familie ist und wie wertschätzen.
00:14:06: Und gerade unter Stress wird die Kommunikationsfamilie angespannter.
00:14:12: Wenn wir dann nicht vorher das geübt haben oder das gelernt haben, oder auch verinnerlicht haben.
00:14:19: Dann wird es eine ganz schwierige Zeit.
00:14:22: Denn Stressphasen erleben jede Familie mal und wenn wir dann dabei aber unsere achtsame wertschätzende Kommunikation behalten, dann können wir da gut durchgehen.
00:14:33: Und bei dem Werb einer achtsamen gewaltfreien Kommunikations ist es einfach wichtig erstmal die alten Vertrauten muss da zu erkennen.
00:14:45: Ja, wo wir oft machen wir Vorwürfe wenn es darum geht dass wir gerne möchten das jemand sieht was wir selber tun ja wie oft nutzen wir Drohungen?
00:14:57: Wie oft bewerten wir das ja Was jemand tut wie lange?
00:15:03: wie oft ist es so dass hier Unser Kind solange etwas versuchen zu erklären in der hoffnung dass Es endlich tut was wir wollen oder es endlich versteht?
00:15:13: wo benutzen wir eventuelle Beschämungen?
00:15:15: oder schlagen sehr schnell etwas vor, ohne vorher zuzuhören.
00:15:21: Genau und das ist also wirklich die ich sage mal so eine absame Kommunikation zu lernen ist im Grunde wie ein Tanz den wir lernen.
00:15:33: und ja oder für eine Sportart.
00:15:36: Ja dass können wir lernen.
00:15:38: Und fang jetzt an wenn du merkst Das ist immer wieder mal bei euch eskaliert.
00:15:47: Genau, das ist dann Vierter und das Fünfte gehört natürlich ganz eng dazu.
00:15:52: Es ist eigentlich dass Nichtreden erstmal so viel obwohl man auch dabei redet Und das ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Kommunikation.
00:16:02: ich habe ihn nochmal extra genommen Weil er ist im Grunde die Grundlage und das ist aktives empathisches zu hören.
00:16:12: Mitzuhören löste bereits viele Konflikte.
00:16:18: Du musst gar nicht mehr weiter diskutieren, das reicht ganz so oft wenn du einer Person mit der du im Konflikt bist erstmal zuhörst Wenn du umschaltest, Thomas Gordon der ja hier den Arbeitszeit an die Familienkonferenz über gewaltfreie Konfliklösungen in der Familie hat das Buch geschrieben Der nennt die Fähigkeit zum Umschalten einer der wichtigsten Fähigkeiten im Elternsein.
00:16:41: Wenn nicht die wichtigste überhaupt umschaltet, umschalten bedeutet Du kommst mal vom ganz normalen Alltag kommst du plötzlich in eine Konfliktsituation mit deinem Kind.
00:16:55: Zum Beispiel.
00:16:56: deinen Kind hat Hausaufgaben auf und setzt sich aber da nicht dran, der Abend kommt schon und dann habt ihr einen Konflikt.
00:17:09: Du möchtest was dein Kind dir Hausaufgaben macht?
00:17:11: Dein Kind gibt ausweichende Sätze und ein Streitbeginn.
00:17:19: Und wenn du jetzt aktiv zuhören kannst, dann kamst ja aus dem Streit raus und du hast wirklich was hinter dem Verhalten deines Kindes steckt Und entweder findet dein Kind selbst eine Lösung oder ihr könnt dann in eine Konflikt-Lösung kommen.
00:17:36: Ganz oft ist es so, dass wir wenn wir im Konflik sind oder wer wird zu Glauben zuzuhören oft erst mal Gedanken irgendwie hören.
00:17:49: zwar und es gibt einen Unterschied zwischen Hören und Zuhören.
00:17:52: Hören bedeutet ich höre das da jemand spricht zuhören heißt er sich wirklich versuchen aufzunehmen, was die Botschaft dieses Menschen ist.
00:18:01: Ohne dass ich gleich im Kopf eine Antwort vorbereite.
00:18:05: Aktives Zuhören verlangsamt auch ein Stück weit eine Kommunikation zwischen zwei Menschen weil ich mir Zeit nehme ja also das nicht gleich mit meiner Antwort raus schieße sondern sage ahja okay so siehst du das.
00:18:22: und dann kann ich auch sagen möchtest du jetzt mal meine Sichtweise hören?
00:18:25: Aber erst dann, wenn ich wirklich verstanden habe.
00:18:28: Wenn ich auch mit meinen eigenen Worten wiedergegeben habe was ich gehört habe um ruckzukoppeln ob ich jetzt richtig verstanden hab.
00:18:38: und wenn wir das machen dann entsteht Verbindung denn jeder wirklich jeder möchte gerne dass hinzugehört wird Und allein das zu wissen hey da ist mir jetzt wirklich zugehört worden öffnet etwas und das schafft den Raum für Konfliktlösung.
00:19:02: Genau, es gibt nicht beim aktiven Zuhören darum dass du gleich ein Problem löst sondern wirklich verstehst versuch zu verstehen was im anderen vor sich geht.
00:19:13: Genau!
00:19:14: Das ist die fünfte Fähigkeit gewesen.
00:19:17: und die sechste ist dass du dir einen persönlichen Werkzeugkoffer zur Regulation aufbaust.
00:19:24: Egal wie viel Fähigkeit und so Kommunikation wir haben, wie gut wir für uns sorgen.
00:19:29: Es wird Situationen geben in denen unser Nervensystem im Alarmzustand ist.
00:19:34: ja das kann durch Situation von außen kommen es kann durch alte Muster kommen die dann doch eben auf mal wieder aufploppen.
00:19:42: Das passiert einfach weil wir sind Menschen und wir sind keine Maschinen.
00:19:48: Und gerade natürlich dass Diese heftigen Emotionen, die dann kommen.
00:19:54: Diese stark körperliche Reaktion kann dazu führen dass wir dann zum Beispiel meckern schimpfen ausflippen und uns danach schämen.
00:20:03: Das merkt du einfach daran wenn schon dein Körper in die Anspannung geht.
00:20:08: Dein Ton wird schärfer das Denken wird enger.
00:20:12: also du hast viel weniger im Kopf wie du etwas löst statt viel mehr.
00:20:17: du willst einfach durchsetzen, was du willst.
00:20:20: Und auch deine Fähigkeit zur Kommunikation ist plötzlich viel weggeblasen.
00:20:30: und das ist natürlich wenn ein Nervensystem am Anschlag ist.
00:20:34: Das kann auch nach einem sehr vollen Tag sein, es kann viele Gründe haben.
00:20:38: Vielleicht ist dein Auto kaputt gegangen, du hast plötzlich hohe Kosten und gleichzeitig hast du Kopfschmerzen an dem Tag.
00:20:49: irgendjemand hat auch noch was kritisiert an deiner Arbeitsweise, zack ist wahrscheinlich erstmal ganz viel bei dir voll und deswegen braucht es für solche Zeiten einen Grundstück an Übungen.
00:21:04: Und vor allem welche die schnell-und alltagstaublich sind also keine jetzt wo du dann erst mal eine halbe Stunde in die Klausur gehen musst und ruhig zu werden sondern Übungen, die nur vielleicht Sekunden oder Minuten brauchen und die gibt es.
00:21:26: Und wichtig ist damit sie dann in solchen Situationen abrufbar sind, dass du also auch in nicht belasteten Zeiten diese Übung übstest.
00:21:42: Ich vergleiche das immer mal mit so einem Sportler der Leistungssportler oder Hochleistungssportler, der vor einem Wertkampf steht.
00:21:55: Hat er nicht geübt?
00:21:57: Wird da wahrscheinlich... Da nicht erfolgreich sein!
00:22:01: Ja ja wird dann nicht bestehen können und das regelmäßige Training ist wichtig.
00:22:06: wir müssen jetzt nicht wie ein Fußballprofi jetzt hier sechs Stunden am Tag trainieren.
00:22:13: es reicht wirklich wenn du sowieso jeden tag vielleicht mal so ein paar Minuten machst und die haben Auch dem Nebeneffekt dieses regelmäßige Übungen, dass du sowieso grundsätzlich im Alltag entspannter und ruhiger bist.
00:22:25: Also das ist auch noch mal der angenehme Nebenefekt.
00:22:29: Und wenn du diese so verschiedene Übung hast die du je nach Situation anwenden kannst es gibt Übungs die kannst du in einer Supermarktkasse machen und keiner wird mitkriegen dass du gerade dein Nervensystem regulierst ja?
00:22:43: Es gibt die Übung machen, wenn du die Toiletten zuziehst und mal kurz deine Übung zum Unterkunden zu machen.
00:22:54: Genau!
00:22:54: Und das ist also ganz wichtig, denn unser Nervensystem regulieren wir vom Körper her nicht vom Verstand.
00:23:04: Das kannst vielleicht daran sehen, wenn jetzt du total aufgeregt bist dein Partner kommt zu dir und sagt Mann nun komm doch mal runter entspann dich noch einmal.
00:23:14: was ist der Effekt?
00:23:15: Er ist nicht nur null, sondern meistens regst du dich dann noch mehr auf.
00:23:19: Es bringt überhaupt nichts vom Kopf her zu versuchen sich runterzuregeln.
00:23:26: Es braucht einen Schritt vorher.
00:23:27: Irgendwann hilft unser Verstand auch aber erstmal brauchen wir es da so sagt Körper wieder ein Stück in die Regulation kommt damit der Verstand überhaupt erst wieder ansprechbar ist.
00:23:41: Genau das nennt man bottom up also von unten nach oben.
00:23:46: Und erst dann sind die Buttonauen, also von oben nach unten, Techniken einsetzbar.
00:23:55: Genau!
00:23:56: Was ist jetzt die siebte Fähigkeit?
00:23:59: Die siebten Fähigkeiten?
00:24:01: ist das für die Wissenaneignis welches Verhalten Alter, das entsprechen ist.
00:24:06: Das ist wirklich etwas was ich jetzt nicht als erstes gesetzt habe weil die anderen Sachen sind wirklich total wichtig.
00:24:12: selbst wenn du dieses Wissen nicht hast würdest dir weiterhelfen im Alltag diese anderen sechs Fähigkeiten.
00:24:18: aber wenn du jetzt noch ein Wissen ich sage mal so ein grundlegendes Wissen über die Entwicklungspsychologie hast würde es dir helfen das Verhalten deines Kindes einzuordnen ohne dass es dich beängstigt.
00:24:32: Und du kannst dir eventuell auch mal erkennen, wo dein Kind vielleicht mehr Unterstützung und Hilfe braucht als du ihn geben kannst.
00:24:39: Aber ganz viele Konflikte entstehen durch unrealistische Erwartungen also das wir etwas von unserem Kind erwarten was ist in dem Alter noch gar nicht leisten kann?
00:24:51: Das ist so ein Verhalten für dich.
00:24:53: anstrengend sein kann oder nervig und das gehört trotzdem zur Entwicklung dazu.
00:24:59: Ich gebe mal zum Beispiel kleine Kinder, ja so einjährige Mal auch noch zweijährige Werfen gerne Sachen runter.
00:25:08: Das ist ein herrliches Vergnügen fängt mit einem späten Baby-Alter an und wenn sie auf der Hochstuhl sitzen oder beim Essen durch, nehmen Sie es Sachen runter zu werfen oder auch anders.
00:25:20: Warum das so ist?
00:25:20: Da will ich jetzt gerade nicht eingehen drauf da kannst du dich gerne informieren aber ist Teil der Entwicklung.
00:25:27: Und meine Mutter hat mal so ganz klug gesagt, dass meine Mutter selber ausgebildete Kita-Gärtnerin.
00:25:34: Hat ja drei eigene Kinder, neun Enkelkinder und kann wirklich sehr, sehr achtsam und liebevoll mit Kindern sein.
00:25:44: Und die sagt mir mal das fand ich sehr interessant.
00:25:46: Sie hat jetzt viele Eltern gesehen wie sie damit umgehen werden, dass kleine Kindsachen runterwürfen.
00:25:53: Manche waren streng, mancher haben die Sachen weggenommen.
00:25:56: Mancher haben das zugelassen.
00:25:59: Manche haben Alternativen angeboten und sie hat gemerkt es ist völlig egal was die Eltern machen.
00:26:05: Es ist völligegal weil das Kind hört sowieso nach einer bestimmten Zeit damit auf Und das betrifft vieles altersgerechte.
00:26:15: Natürlich kann es sein dass du in bestimmten Situationen Grenzen setzt, weil das gerade nicht angebracht ist.
00:26:25: Klar wenn dein Kind Sachen runterrückt die zerbrechen sind dann unterbindest du das.
00:26:30: es geht aber da drum Dass Es nicht dass wir gar nicht so viel Energie Da drin verschwenden wollen ein Verhalten zu verändern was wie so verschwindet Sondern viel mehr darum dass entweder so umzuleiten oder zu gestalten, dass für uns möglichst wenig Stress und Schaden entsteht.
00:26:56: Ja natürlich darf das Kind auch merken hey das geht nicht aber da kann ich es machen.
00:27:02: ja also das ist unsere Aufgabe im Grunde.
00:27:05: Aber nicht unser Kind zu beschämen oder zu beschimpfen weil es etwas tut was altersgerecht ist.
00:27:12: Genau und das betrifft jedes Alter Das betriffe die Impulskontrolle die bei sehr Kleinen noch sehr gering ist, aber bis sie ausgebildet ist, dauert es tatsächlich Jahrzehnte.
00:27:25: Und auch je nach Lebensstitutionen ist ja auch immer mal wieder schwächer.
00:27:32: Deswegen ist ganz wichtig Wissen kann entlasten Es hilft dazu halt nicht persönlich nimmst sofort und dass du weniger Sorge hast das mit deinem Kind etwas nicht stimmt.
00:27:42: Denn tatsächlich sind...es ist gerade beim ersten Kind so dass wir ja wenig Erfahrung oft mit Kindern haben und deswegen noch nicht diese, das noch nicht so gut einordnen können.
00:27:54: Mit einem Wissen-Wissen können wir es besser einordnend, haben angemessene Erwartungen egal ob das wirklich um einen Kleinkind geht oder um einen Jugendlichen.
00:28:05: Und wir können dadurch auch passender reagieren.
00:28:10: Also nochmal wichtig ist, all das entsprechen bedeutet nicht, dass du jedes Verhalten einfach hinnehmen musst.
00:28:16: natürlich Geht es immer darum, weiterhin Orientierung und Schutz zu geben?
00:28:24: Und auch Grenzen zu setzen wenn Menschen oder Dinge gefährdet werden.
00:28:29: Aber ohne das Kind für seine wahrscheinlich noch fehlenden Fähigkeiten abzuwerten.
00:28:36: Genau da kannst du dir immer fragen kann mein Kind das in seinem Alter und in seinen momentanen Zustand schon zuverlässig leisten?
00:28:45: Manchmal leisten bedeutet nicht dass es das immer leisten kann.
00:28:50: Weil, das ist dann wirklich wenn es bereits diesen Entwicklungsabstieg abgeschlossen hat, dann kann es das zuverlässig leisten.
00:29:03: Genau und da ist hier in dieser ganz wichtigen Unterschiede auch für die selbst zwischen Es will gerade nicht und es kann gerade nicht, ja?
00:29:11: Es braucht noch Unterstützung und allein dieses kann eine unserer Haltungen einen wichtigen Genau, also diese sieben Fähigkeiten.
00:29:20: Wenn du die dir einfach anschaust, guckst hey da kann ich eventuell noch mehr lernen, mehr Unterstützung rauchen wie kann ich noch... Ja, dann kann ich doch mehr aneignen und das habe ich bereits ja, da bin ich schon stark!
00:29:37: Wenn du da auch guckest diese ganzen Bereiche gut zu füllen, dann wird dein Familienleben einfach entspannter.
00:29:44: Das geht gar nicht anders.
00:29:47: und wenn du aber bei einigen Punkten noch unsicher bist.
00:29:51: Und wenn du vielleicht auch noch nicht weißt, wie du im Alltag manches nicht zufassende... ...Knoten in der Zunge nicht zufallslässige umsetzen kannst.
00:30:02: Ja?
00:30:02: So wenn du noch nicht so denkst ja... In deiner Theorie weiß ich das, aber nach Praxis ist es echt schwerer, dass es gar nicht so leicht und du im Stress immer wieder an deine alten Muster zurückfällst.
00:30:15: Wenn du dir eben Ja, auch Begleitung wünscht Unterstützung.
00:30:21: So gerade dieser Punkt hat ich ja gesagt, Unterstützung ganz wichtig und auch konkrete Übungen.
00:30:26: Dann lade ich dich herzlich ein in dieser Runde von meinem Kurs weniger Streit mehr Liebe dabei zu sein denn da geht es genau um diese Grundlagen.
00:30:37: Du lernst sie, du übst sie praktisch, du wirst sicherer werden im Umgang mit schwierigen Situationen.
00:30:43: Du wirst alte Reaktionsmuster erkennen Ja, auch welche von denen du gar nicht dachtest das es blockierende Reaktionen zu Muster sind.
00:30:51: Weil sie so vertraut sich anführen.
00:30:54: Deine Kommunikation wird sich verändern und du wirst auch lernen wie du in Stressituation dein Nervensystem regulieren kannst.
00:31:02: vor allem aber wirst du auch in Stresssituation deinen Kind besser verstehen und dadurch wird dein Kind bereiter sein für Lösungen.
00:31:11: Und dadurch entsteht langfristig mehr Ruhe und Verbindung im Familienalltag.
00:31:16: Wir starten jetzt neu am XXIII.
00:31:19: September und wenn du jetzt dabei sein möchtest, findest du alle Informationen hier über den Link, den ich hier einsetze und ich freue mich sehr, wenn wir uns im Kurs sehen!
00:31:30: Und wenn ihr jetzt Bock hast dann schreibt doch mal welche von denen Fähigkeiten in welcher fühlst du dich noch unsicher?
00:31:39: Und welche ist bei dir schon ganz
00:31:41: stark?!