Der Podcast für ein bedürfnisorientiertes und entspanntes Familienleben
00:00:00: Du findest oft innerlich keine Momente zum runterfahren.
00:00:04: Dein Nervensystem ist oft reizüberflutet, ja es ist zu viel was kommt und zu wenig zum runter fahren.
00:00:13: Und dann kommt das einfach dazu dass du sagst ich kann einfach nichts mehr hören!
00:00:17: Es ist mir alles zu laut, es ist einfach alles soviel und wenn dein Nervenystem am Anschlag ist, dann reicht eine kleine zusätzliche Belastung, dass du explodierst dass du ausrastest.
00:00:30: Hallo und herzlich willkommen beim Feeling Family Podcast mit Dagmar Gerike, der Mama-Podcast für Herz und Höhen!
00:00:37: Hier geht es um ein bedürfnisum bindungsorientiertes Familienleben in dem auch du nicht so kurz kommst – und auch deine Kinder nicht.
00:00:44: Ich wünsche dir viel Freude beim Hören der nächsten Episode!
00:00:49: Warum rasten Mütter aus?
00:00:51: Und warum helfen manche Strategien die du vielleicht sogar schon gefunden hast gegen Schimpfen, Wut, Kontrollverlust plötzlich nicht mehr.
00:01:00: Und vielleicht kennst du das ja?
00:01:02: Du hast vielleicht sogar schon was gefunden, was dagegen hilft dass du lospoltest aber auf einmal funktioniert es nicht mehr.
00:01:10: oder du hast von einem Tipp gehört der anderen hilft und bei dir hilft er überhaupt nicht.
00:01:17: und das liegt oft nicht an der Strategie sondern daran dass hinter dem Ausrasten etwas völlig anderes steckt ausraste wütend werden, schimpfen, meckern, Kontrolle verlieren.
00:01:32: Das ist erstmal das sichtbare Verhalten.
00:01:35: es ist quasi das Symptom aber die Ursache kann sehr unterschiedlich sein.
00:01:40: also die gleiche Reaktion auf eine Situation kann sehr verschiedene Ursachen haben und deswegen können wir auch nicht die gleichen Lösung für all die verschiedenen Ursachen finden.
00:01:55: Ganz kurz mal erstmal zu mir persönlich.
00:01:57: Ich bin Dagmar Gerike, ich bin Elterncoach, Kommunikationstrainerin, Theaterpädagogin und Mama von vier Kindern und meine jüngste Tochter ist vor kurzem vierzehn Jahre alt geworden.
00:02:10: Das heißt, ich habe viele Phasen mehrfach erlebt – Baby, Kleinkind, Zeit, Kindergarten, Schule, Pubertät, ja inzwischen auch erwachsene Kinder!
00:02:22: Und heute ist vieles für mich viel, viel entspannter als früher herausfordernd war.
00:02:30: Das liegt daran dass ich eben einige von diesen ganzen Herausforderenden Themen bereits reflektiert und aufgearbeitet habe und sie mich einfach nicht mehr herausfordern in dem Sinne.
00:02:41: Aber eine ganz wichtige Erfahrung die ich im Laufe des Muttersigns gemacht habe ist die Herausforderung verändern sich enorm je nach Lebensalter, auch des Kindes und Lebenssituationen.
00:02:57: Was mich als Mama von kleinen Kindern an meine Grenze gebracht hat war etwas ganz anderes als das was später schwierig geworden ist.
00:03:06: und genau auf diese Ursachen was eigentlich dich gerade so herausfordert möchte ich eingehen damit du den richtigen Weg finden kannst.
00:03:19: Einmal erst ganz kurz als Einordnung.
00:03:22: Ich spreche jetzt vor allem von Müttern, weil ich eben vor allem mit Mütter arbeite und ich selber Mutter bin um meine eigene Erfahrung als Mutter einbringe.
00:03:32: Natürlich rasten auch Väter aus!
00:03:35: Und natürlich ist auch das ein eigenes Thema wert und eine eigene Video.
00:03:42: Wenn du darüber mal mehr hören möchtest, eventuell auch Federspezialisten zusammen, dann kommentier mir das hier einfach mal.
00:03:52: Jedenfalls heute geht es nicht darum was mache ich wenn ich kurz vor dem Ausrasten bin?
00:03:57: Es geht also nicht einfach um fünf Soforttipps.
00:04:00: Wenn du einfach mal so Strategien haben möchtest die kurzzeitig helfen Dann lad dir mein Notfallplan runter.
00:04:07: ja den der ist kostenlos den verlinke ich dir hier in den in der Videobeschreibung.
00:04:13: Aber heute geht es wirklich darum, dass wir tiefer schauen nämlich was steckt dahinter hinter dem Ausrasten?
00:04:22: und wir fangen einfach mal wirklich bei der Zeit an ja die am Anfang steht von der ganzen Elternzeit und das ist natürlich die Babyzeit, die Kleinkind-Zeit, die Zeit mit vielleicht mehreren kleinen Kindern gleichzeitig und da ist ganz ganz stark im Vordergrund körperliche Erschöpfung.
00:04:43: Es ist oft Schlafmangel und da braucht eine Nächte, du wirst ständig gebraucht es gibt kaum echte Pausen Du bist körperlich in Dauerbereitschaft Und das führt oft dazu dass Mütter ja so viel Kontakt auch Körperkontakt zu ihren Kindern im Alter kam Dass sie sich overtouched fühlen und auf gar keinen Kontakt mehr.
00:05:09: dann ja, zu andern wollen.
00:05:12: Das meine ich jetzt hier am Partner körperlich weil sie einfach so viele haben.
00:05:17: Es braucht es fehlt die Entlastung es fehlt Zeit alleine und das ist einfach alles unglaublich viel Haushalte.
00:05:26: heute berufe auch Kinder parallel verschiedene Bedürfnisse.
00:05:31: Kinder die oft noch nicht warten können Und in unserer heutigen Gesellschaften der die Mutter meistens allein ist Ist dass Verdammt viel.
00:05:42: Und noch dazu kommt, als gerade sehr kleine Kinder wollen auch noch oft getragen werden.
00:05:48: der ganze Körper schmerzt manchmal einfach.
00:05:52: und diese körperliche Erschöpfung die führt natürlich dass sich das Ganztystem einfach nach einer Pause sehend, nach Erholung.
00:06:03: Und dann reicht es wenn irgendwie dieser Klassiker ein Glas Saft kippt um beim Kind und du explodierst, du rastest aus!
00:06:11: Du weißt schon in dem Moment wo du ausrastest, dass das nicht richtig ist, dass da so Unfallhältnismäßig ist.
00:06:18: aber du kannst grad nicht anders ganzes Körpersystem am Limit ist.
00:06:23: Der Saft ist natürlich nicht die Ursache, es ist einfach nur dieser letzte Tropfen der dir gerade die Gedanken hochkommen lässt und nicht das auch noch wenn.
00:06:34: jetzt muss ich ja auch noch aufwischen kann einfach nicht mehr.
00:06:39: was an dem Punkt wichtig ist.
00:06:40: da geht es nicht um tiefe psychologische Ebenen.
00:06:45: Es geht nicht darum ein inneres Kind zu heilen Das würde da gar nicht helfen.
00:06:51: Es geht darum, dass du einfach schlicht erschöpft bist und es dafür Strategien gibt.
00:06:58: Natürlich können auch die psychologischen Ebenen helfen und einen Blick darauf zu werfen kann immer sinnvoll sein Aber es geht um ganz konkrete Alltagstrategien, Alltagsentlastung.
00:07:12: Manchmal wenn man sich das leisten kann ist eine Haushaltshilfe von einem Babysitter total wichtig und das sind so entscheidende Dinge statt ganz tief zu wühlen.
00:07:27: Das was oft auch dann im Anschluss kommt an diese ganz körperlich vornahende Zeit ist ja die Zeit.
00:07:37: Die Kinder sind vielleicht schon etwas größer, aber immer noch klein.
00:07:42: Vielleicht hast du einfach mehrere Kinder... Es ist oft laut mit mehreren Kindern.
00:07:47: es gibt Geschwisterstreit ein Kind redet vielleicht fast pausenlos das andere ruft.
00:07:53: Das was halt Kinder so machen.
00:07:54: Du bist immer noch viel körperliche gefordert und Deine Kinder brauchen dich einfach noch sehr viel.
00:08:04: Es gibt ständige Unterbrechungen in deinem Alltag, auch geprägt oft von Zeitdruck weil es viele Termine gibt im Haushalt, im Arztbesuche ja auch Freizeittermine der Kinder und findest oft innerlich keine Momente zum runterfahren.
00:08:25: Dein Nervensystem ist oft reizüberflutet.
00:08:29: Ja, es ist zu viel was kommt und zu wenig zum runterfahren und dann kommt das einfach dazu dass du sagst ich kann einfach nichts mehr hören!
00:08:38: Es ist mir alles zu laut!
00:08:39: Das ist einfach alles soviel.
00:08:42: Und wenn dein Nervensystem am Anschlag ist Dann reicht eine kleine zusätzliche Belastung Dass Du explodierst, dass Du ausrastest.
00:08:51: Da brauchst du auf ganz konkrete Strategien für dein Nervensystem.
00:08:56: Wie kannst Du immer wieder Momente finden, dich selbst im Allons zu bringen?
00:09:03: Ein weiterer Grund fürs Ausrasten ist ganz einfach Dauerverantwortung.
00:09:09: Das berüchtigte Mental Load was eben vor allem Frauen betrifft nicht nur Frauen aber dass Du mit vielen Dingen In der Verantwortung stehst, obwohl du vielleicht nicht alleine bist.
00:09:26: Ja aber vielleicht bist du auch alleine dann ist das ja oft noch schwieriger.
00:09:32: und bei Kleinkindern bedeutet es im Blick zu haben mit der Kleidung.
00:09:37: Ist das alles da?
00:09:40: Gibt es genug Kleidungen?
00:09:43: Hat die Kita Wechselkleidung?
00:09:45: was ist mit den Arztterminen?
00:09:48: Die ganze Alltagsorganisation von kleinen Kindern ist auch nicht zu unterschätzen.
00:09:54: und später in der Schule Elternabend, Hausaufgaben, Sport, Termine, Freunde im Blick zu haben.
00:10:01: Von den Kindern dann die Medien ja das auch noch ein Blick zu machen.
00:10:05: Das ist alles viel!
00:10:07: Und wenn man dafür allein verantwortlich ist, ist das Ganze... Ist der Kopf manchmal einfach zu überlastet?
00:10:13: Und sagt dein Kind vielleicht, Mama ich brauche morgen noch einen Ordner.
00:10:19: Es ist einer eigentlich harmloser Satz, aber er trifft auf eine innerlich bereits total volle To-do Liste und du rastest aus.
00:10:30: Du sagst vielleicht mein Gott kannst du das nicht früher sagen?
00:10:33: Mein Gott ich kann echt nicht mehr, könnt ihr nicht mal mitdenken!
00:10:37: Und dein Kind versteht diese heftige Reaktion überhaupt nicht und du vielleicht schämst dich dann auch kurz danach dafür.
00:10:46: Das, was jetzt kommt ist etwas, was meistens Kinder... Also Eltern von Kindern betrifft die schon etwas älter sind.
00:10:55: Nicht immer aber meistens wenn die Kinder schon älters sind und das ist ...das Kind entspricht nicht meiner Vorstellung!
00:11:05: Und dass kommt ihm damit, dass Kinder eigenständiger werden.
00:11:09: Sie haben ein eigenes Tempo, sie haben eigene Werte, eigene Prioritäten und auch eigene Motivationen.
00:11:17: Und da kann es sein das deine Wunschverstellung von dem wie du dein Kind gerne hättest sich unterscheidet von dem wie dein kind wirklich ist.
00:11:28: und das ist etwas normales weil wir haben wunschvorstellungen und unser kind je älter es wird zeigt immer mehr eine eigene persönlichkeit mit stärken aber auch mit schwächen.
00:11:38: das kann sein dass du vielleicht wirklich ein organisationstalent ist Und dein Kind überhaupt nicht.
00:11:43: Dein Kind steht vielleicht ratlos vor dem U-Bahnplan und fragt sich, wie er es von A nach B kommen kann?
00:11:50: Und du selbst bist vielleicht mit neun Jahren schon kreuz und quer durch die Stadt gefahren... ...und da gibt es eben diese Diskussion an zwischen so ist mein Kind und so müsste mein Kind eigentlich sein!
00:12:02: Ja und da hast Du vielleicht diese Vorstellung, mit zehn müsste es doch können oder es müsste endlich selbst an seine Sachen denken, es müsste verstehen wie wichtig die Schule ist.
00:12:14: Es könnte so vieles mehr wenn sie sich nur anstrengen würde.
00:12:18: und je größer die Diskuss-Panz, an der Stelle desto mehr Spannung, desto meer Kontrollversuche wird das geben, destso mehr Konfliktpotenzial auch bei euch und das kann dann einfach dazu führen dass du in Situationen in denen deine innere Spannungen so groß sind Verständlichen Widerstand dagegen bietet, dass es sich nicht angenommen fühlt.
00:12:44: Dass du da ausrastest und da ist es dann auch wirklich nochmal wichtig tiefer zu schauen also in dem Punkt wirklich was sind deine eigenen Erfahrungen?
00:12:55: Was hatte ich so geprägt?
00:12:58: jetzt kommen wir noch mal zu einem wo es auch schon tiefer geht und da geht's um die Angst hinter deiner Wut, denn hinter Wut stecken oft andere Gefühle.
00:13:10: Und das kann zum Beispiel Angst sein – ganz so oft ist es Angst!
00:13:14: Das tritt oft auf im Zusammenhang mit Schule also schulischen Leistungen, Zukunft aber auch Verhalten gerade bei älteren Kindern und Jugendlichen.
00:13:27: Zum Beispiel, ja dein dreizehnjähriges Kind lernt nicht für die Klassenarbeit.
00:13:31: Es ist jetzt statt des Nerven-Dattelt am Handy oder Quatsch mit seinen Freunden und du siehst dann vielleicht nur deinen kind lernt gerade nicht.
00:13:43: Und dann kann es passieren dass eine innere Film bei dir abgeht.
00:13:48: Du denkst jetzt wären seine Noten schlechter, vielleicht ist sein Abschluss gefährdet.
00:13:53: Wie sieht es dann aus mit einer Ausbildung oder gar Abitur?
00:13:56: Vielleicht kann das gar nicht studieren.
00:13:58: und was soll denn
00:13:59: werden?!
00:13:59: Ja wie sieht seine Zukunft aus!
00:14:02: Was soll bloß aus dir werden Kind?
00:14:04: ja wenn du jetzt noch nicht mal für die Klassenarbeit lernst und nach außen kann sich dann Wut zeigen.
00:14:10: aber darunter ist deiner Angst deine Sorge aber auch die Angst vor Kontrollverlust.
00:14:17: Und du reagierst in dem Moment nicht nur auf diesen heutigen Tag, auf die heutige Situation sondern auf eine vorgestellte Zukunft, auf das was du im Kopf hast.
00:14:30: und da ist natürlich auch ganz entscheidend was sind deine Ängste?
00:14:35: Deine Sorgen?
00:14:37: Inwieweit haben sie überhaupt gerade mit der Realität zu tun!
00:14:41: Mit dem Kind was gerade vor dir sitzt?
00:14:44: Und vielleicht sind da auch ganz viele eigene Erfahrungen, die du in deiner Kindheit gemacht hast.
00:14:50: Ja, Ängste, die bereits deine Eltern haben, die Du da überträgst.
00:14:53: und da kommen wir nämlich zu diesem weiteren Thema.
00:14:56: Deine eigenen Glaubenssätze und Prägungen spielen eine große Rolle oft auch.
00:15:02: also Die Frage ist da warum bringt ich ausgerechnet dieses Verhalten von deinem Kind so auf die Palme?
00:15:09: Da kann es solche Träger geben wie eben Schule, wenn dein Kind bei den Hausaufgaben nachlässig ist.
00:15:16: Unordnung ist für manche ein großes Thema.
00:15:20: Fauldheit ja so.
00:15:22: Dein Kind lässt vielleicht Geschirr stehen.
00:15:25: Unpünktlichkeit aber auch wenn dein kind bei der Aufgaben also bei so Dingen aufgibt Ja Aber auch der Tonfall kann schon ein totaler Trigger sein Widerstand Nein sagen.
00:15:40: es gibt Viele Trigger, die mit deinen Glaubenssätzen und Prägungen zu tun haben.
00:15:46: Dir hast du mitgeliefert bekommen selber in deiner Kindheit!
00:15:52: Da gibt es so Glauben-Sätze wie erst die Arbeit dann das Vergnügen.
00:15:57: wer etwas erreichen will muss sich anstrengend.
00:15:59: man darf nicht faul sein.
00:16:01: Kinder müssen erwachsene respektieren, ja so ganz oft.
00:16:05: Mir fehlt der Respekt!
00:16:06: Da steckt auch auf den Glaubssatz hin da.
00:16:09: So spricht man nicht mit seiner Mutter.
00:16:11: was sollen die anderen denken?
00:16:14: und wenn es euch eine Situation ist deine dreizehnjährige sagt oder dein vierzehn- jähriger mache ich später.
00:16:21: Sagen Kinder gerne.
00:16:22: Für das Kind ist es eine einfache Aussage erstmal.
00:16:26: Es ist nicht besonders konkret.
00:16:29: Da könnte man natürlich dann nachhaken, aber für die Mutter kann es bedeuten.
00:16:33: Respektlosigkeit, Verantwortungslosigkeit Gefahr für die Zukunft wenn man alles verschiebt und das kann in Konflikt mit deinem eigenen Leistungsanspruch kommen.
00:16:45: Und dieser Satz der bei dem Kind ist wahrscheinlich ein Satz, der nicht diese Bedeutung hat wie für dich.
00:16:54: Für dich hat das eine völlig andere emotionale Bedeitung Und das kann sein, dass einfach dieser Satz allein mache ich später bei dir dazu für, dass du ausrastest.
00:17:06: Immer sagst du, mach' ich später!
00:17:10: Mach' doch mal gleich!
00:17:12: Und dann wenn genau diese alten emotionalen Themen berührt werden und das passiert mit älteren Kindern eben dann häufiger... Dass dein Kind sich zurückzieht?
00:17:26: Ja, das passiert Es will nicht reden, es lehnt näher ab.
00:17:30: Es sagt lass mich in Ruhe du bist peinlich!
00:17:32: Es gibt Kritik und es gibt starke Angrenzung.
00:17:36: und das kann dann bei dir andocken an eigener Ablehnungserfahrungen.
00:17:42: An Angst vor Verlust.
00:17:44: ja Verlusterangst ist etwas was ganz stark in uns drinnen steckt.
00:17:48: Bedürfnis nach Harmonie deiner eigenen Kindheitserfahrung die spielt immer eine Rolle.
00:17:55: Und es kann auch sein, dass du Schwierigkeiten mit Abgrenzungen hast.
00:17:59: Weil das für dich mal sehr schmerzhaft war.
00:18:02: und dann sagt dein Kind etwas wie ah man ich brauche jetzt lasst mich doch einfach einen Moment in Ruhe und das bei dir gleich innerlich ganz viel aufploppt und du dann vielleicht ausrastest ist etwas, was natürlich all diese Dinge, die sich spielen so innerfamilie eine Rolle auch in Beziehung mit dem Kind.
00:18:29: Aber es gibt auch Belastungen, die haben überhaupt nichts mit dem kind zu tun.
00:18:33: das können tatsächlich Partnerschaftskonflikte sein.
00:18:35: ja da wo du vielleicht bei deinem Partner das nicht thematisieren kannst wenn das alles so unterschwellig ist kann Es sein dass du beim Kind explodierst.
00:18:48: das eine Verlagerung dann Beruflicher Stress, ja auch da ist es so dass das oft zu Hause entladen wird.
00:18:56: Finanzielle Sorgen, Krankheit aber auch wenn du in der Pflege von Angehörigen überfordert bist.
00:19:03: Fehlende Unterstützung allgemein im Alltag hast oder mehrere Belastungen gleichzeitig und dann ist hier manchmal das Kind nur der Ort an dem der ganze Druck herauskommt.
00:19:16: Also was jetzt ganz wichtig ist Das gleiche Verhalten Bei zwei Müttern kann völlig unterschiedliche Ursachen erhaben.
00:19:25: Deswegen hilft es ihm nicht, so einfach nur einen Standard-Tipp zu geben.
00:19:30: Wie gesagt eine Mutter mit zwei kleinen Kindern die seit Monaten kaum schlafen hat ständig gebraucht wird körperlich am Limit ist keine Entlastung hat und wegen Kleinigkeiten dann explodiert das sind andere Ursachen und da brauchen sie auch andere Lösungsansätze als zum Beispiel die Mutter eines dreizehnjährigen Kindes war die im Grunde genug Schlaf hat und auch wieder Zeiten für sich.
00:19:55: Und ja, der Haushalt in großem ganzen Griff ist aber es skaliert regelmäßig bei Schule, weil Zukunftsängste spielen eine Rolle und ihr eigenen Prägungen- und Glaubenssätze wie das Kind jetzt wehren sollte.
00:20:12: und wir gerade spielen immer mehr eine Rolle von Außen.
00:20:17: sieben wenn nur beide schreien Aber darunter völlig unterschiedliche Prozesse.
00:20:23: Also Mutter eins, die mit den ganz kleinen Kindern braucht nicht als erstes Glaubenssatzarbeit.
00:20:30: Die braucht was ganz anderes.
00:20:33: und die Mutter mit den älteren Kindern, die brauchte auch nicht jetzt einen besseren Plan für dir... für die Organisation ihres Tages, sondern da braucht es oft ein Tieferschauen.
00:20:50: Und deswegen geht's nicht mehr darum welche Technik genau verhindert jetzt das Schreie, sondern was bringt mich eigentlich immer wieder an diesem Punkt?
00:21:01: Es ist körperlicher Schöpfung, Reizüberflutung zu viel Verantwortung Angst, Kontrollverlust, Erwartung an mein Kind, eigene Glaubenssätze.
00:21:11: Ein altes emotionales Thema oder auch Belastungen außerhalb der Familie.
00:21:16: und erst wenn du verstehst was hinter deinem Ausrasten steckt dann kannst du wirklich sinnvoll schauen was dir tatsächlich hilft.
00:21:24: Und das erklärt vielleicht eben auch warum eine Strategie die dir vor drei Jahren wunderbar geholfen hat heute plötzlich nicht mehr funktioniert.
00:21:35: Und wenn du da einfach auch noch mehr Unterstützung haben willst, komm gerne in den Kurs weniger Streit und mehr Liebe.
00:21:45: Denn da gehen wir erstmal wirklich... Da schauen wir wirklich tiefer.
00:21:49: was ist genau bei dir die Ursache?
00:21:53: Und du findest wirklich unterschiedliche Wege für die im Dir helfen können, die dich Ja, die dich stützen genau mit dem wie du bist und wie deine Familie ist.
00:22:08: Keine Standardlösung sondern Lösungen, die wirklich helfen.
00:22:14: Dazu findest Du auch mehr in der Beschreibung und schreibt mir doch mal was das ist also welches es gerade das Hauptthema was bei Dir grade so drängt ja?
00:22:24: Was ist das was dir immer Alltag so zu schaffen macht?
00:22:28: Wenn dir diese Episode gefallen hat, dann hinterlasse gerne eine Rezension bei iTunes oder Spotify und abonniere diesen Kanal.
00:22:36: Für mehr Infos gehe einfach noch auf die Show-Notes denn da findest du ganz, ganz spannende Links, die dir weiterhelfen!
00:22:44: Tschüss bis zum nächsten Mal.